Nachlassplanung und Vermögensschutz für Familien über 40: Klarheit heute, Sicherheit morgen

Ausgewähltes Thema: Nachlassplanung und Vermögensschutz für Familien über 40. In diesem Lebensabschnitt wird Weitsicht zur Superkraft: Wir bündeln Wissen, Erfahrungen und praxisnahe Schritte, damit Ihr Vermögen Werte bewahrt und Ihr Wille respektiert wird. Teilen Sie Ihre Fragen, abonnieren Sie unsere Updates und gestalten Sie mit uns Ihren ganz persönlichen Familienfahrplan.

Warum gerade jetzt: Ab 40 beginnen klug zu planen

Jenseits der 40 ordnen viele Menschen ihr Leben neu: Hausfinanzierung, wachsende Rücklagen, vielleicht erste gesundheitliche Warnsignale. Wer jetzt Strukturen schafft, verhindert, dass Zufälle entscheiden, wenn es darauf ankommt. Planung bedeutet Liebe in Handlung umzusetzen, nicht nur gute Vorsätze aufzuschieben.

Die Grundpfeiler: Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung

Ein kluges Testament verhindert Lücken. Das beliebte Berliner Testament passt nicht für jede Familie, etwa wegen Pflichtteilen, Patchwork oder Wiederverheiratung. Prüfen Sie Vor- und Nacherbschaft, Vermächtnisse oder Testamentsvollstreckung. Formfehler vermeiden, handschriftlich datieren, sicher verwahren oder notariell beurkunden – und regelmäßig aktualisieren.

Haftungsrisiken gezielt trennen

Selbstständige, Vermieterinnen oder Beiräte tragen besondere Risiken. Trennen Sie Privat- und Betriebsvermögen strikt, prüfen Sie Bürgschaften, Grundschulden und Mitverpflichtungen. Überlegen Sie, welches Vermögen bewusst „unangreifbar“ strukturiert werden kann, damit ein einzelnes Ereignis nicht die gesamte Familie finanziell aus der Bahn wirft.

Güterstand klug wählen

Zugewinngemeinschaft ist Standard, aber nicht alternativlos. Gütertrennung oder modifizierte Zugewinngemeinschaft können besser passen. Die sogenannte Güterstandsschaukel kann steuerliche Effekte entfalten, verlangt jedoch Planung. Prüfen Sie, welcher Güterstand Ihre Lebensrealität abbildet und Konflikte vorbeugt – jetzt, nicht erst in turbulenten Zeiten.

Familiengesellschaft und Nießbrauch

Eine Familiengesellschaft bündelt und steuert Vermögen, während Nießbrauch Nutzungen sichert. So lassen sich Immobilien oder Depots übergeben, ohne Kontrolle komplett abzugeben. Denken Sie an klare Familienregeln, Stimmrechte und Exit-Szenarien. Richtig umgesetzt, entsteht ein Schutzraum für Generationen, nicht nur ein juristisches Etikett.
Stiefkinder sind ohne Adoption keine gesetzlichen Erben. Vermächtnisse, Vor- und Nacherbschaft oder Teilungsanordnungen schaffen Fairness. Eine klare Sprache im Testament verhindert, dass alte Kränkungen bei der Erbteilung wieder aufflammen. Erzählen Sie uns, welche Patchwork-Fragen Sie beschäftigen, und wir greifen sie in kommenden Artikeln auf.

Besondere Konstellationen: Patchwork, Unternehmerfamilien, Alleinerziehende

Steuerliche Stellschrauben: Freibeträge, Schenkungen, Wohn- und Nießbrauchrechte

In Deutschland gelten großzügige Freibeträge, die alle zehn Jahre neu genutzt werden können: Ehegatten 500.000 Euro, Kinder 400.000 Euro, Enkel 200.000 Euro. Durch zeitlich gestaffelte Übertragungen und kluge Reihenfolge lassen sich Belastungen mindern. Prüfen Sie, welche Vermögensarten Sie wann übertragen möchten.

Internationales Vermögen und digitale Werte

Seit 2015 entscheidet grundsätzlich der gewöhnliche Aufenthalt über das anwendbare Erbrecht. Mit einer Rechtswahl können Sie Ihr Heimatrecht bestimmen. Beispiel: Die Mallorca-Finca der Familie H. ließ sich dank klarer Rechtswahl ohne Streit übertragen. Prüfen Sie Testamente doppelt, wenn mehrere Rechtsordnungen berührt sind.

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Ihr 90-Tage-Plan: Vom Vorsatz zur Umsetzung

Tag 1–7: Bestandsaufnahme und Ziele

Erfassen Sie Vermögen, Verbindlichkeiten, Versicherungen, Familienkonstellationen und Risiken. Formulieren Sie drei klare Ziele: Schutz, Ordnung, Verständlichkeit. Teilen Sie uns eines Ihrer Ziele mit und erhalten Sie passgenaue Erinnerungen, damit der Plan sichtbar Fahrt aufnimmt.

Tag 8–60: Entwürfe, Gespräche, Entscheidungen

Erarbeiten Sie Testament- und Vollmachtsentwürfe, prüfen Sie Güterstand, Besicherung und Begünstigungen. Führen Sie Familiengespräche, reduzieren Sie Komplexität, wo möglich. Legen Sie Zuständigkeiten fest, definieren Sie Notfallrollen und dokumentieren Sie Abläufe. Kleine Entscheidungen, konsequent umgesetzt, ergeben große Wirkung.

Tag 61–90: Unterschriften und Update-Routinen

Finalisieren Sie Dokumente, regeln Sie Verwahrung, richten Sie jährliche Checktermine ein. Aktualisieren Sie den Notfallordner, trainieren Sie Vertretungswege, testen Sie Zugriffe. Abonnieren Sie unseren Erinnerungsservice und teilen Sie Ihre Erfahrung – Ihr Weg inspiriert andere Familien, rechtzeitig vorzusorgen.
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